Deutschland

Das DIMDI ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Das DIMDI setzte den gesetzlichen Auftrag um, ein datenbankgestütztes Informationssystem für die Bewertung der Wirksamkeit, der Effektivität sowie der Kosten medizinischer Verfahren und Technologien zu führen. Das DIMDI vergab HTA-Berichte, zu denen keine evidenzbasierten Aussagen mit Bezug auf Deutschland vorliegen und stellt in seiner Datenbank deutschsprachige HTA zur Verfügung. Das DIMDI bat der Öffentlichkeit die Möglichkeit der freien Themeneingabe über das Internet. Weiters kann in etwa 70 Datenbanken recherchiert werden. Mit Ende 2016 stellte das DIMDI die Erstellung von HTA-Berichten ein.

Link zum DIMDI

Über die DAHTA-Datenbank sind alle HTA-Berichte des DIMDI sowie die Berichte der Selbstverwaltungspartner und internationaler HTA-Institutionen zu recherchieren. Sie stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung (PDF-Dokumente).

Link zu den Publikationen des DIMDI

Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM), Fachgruppe für HTA

Das DNEbM setzt sich zum Ziel, Konzepte und Methoden der EbM in Praxis, Lehre und Forschung zu verbreiten und weiterzuentwickelt. Dem Fachbereich HTA des DNEbM gehören derzeit 124 Mitglieder an. Der Fachbeirat HTA hat u. a zum Ziel, einen Dialog zwischen HTA und EBM zu etablieren, den Austausch über Methodik, Dissemination und Implementierung von HTA zu fördern und eine HTA-Informations- und -Kommunikationsplattform auf der Website des Netzwerkes zu errichten.

Link zum DNEbM

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen. Er legt in Form von Richtlinien fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet werden. Weiters beschließt der G-BA Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens. Als Entscheidungsgrundlage in der Beschlussfassung werden u. a. HTA-Berichte herangezogen.

Link zum G-BA

Auf der Homepage des G-BA finden sich vollständige Abschlussberichte bzw. „zusammenfassende Dokumentationen“, die zum Teil auf der Grundlage von HTA-Berichten erstellt wurden.

Link zu den Publikationen des G-BA

HTA.de - Verein zur Förderung der Technologiebewertung im Gesundheitswesen (Health Technology Assessment) e.V.

Der gemeinnützige Verein HTA.de wurde im Jahr 2000 in Berlin gegründet. Ziel ist es, den Wissensaustausch zu den Auswirkungen der Anwendung medizinischer Verfahren und Technologien im Gesundheitswesen zu fördern. Hierfür werden wissenschaftliche Methoden zur Bewertung gesundheitlicher Technologien weiterentwickelt, themenspezifische Veranstaltungen durchgeführt, Entscheidungsträger im Gesundheitswesen beraten sowie Fort- und Weiterbildungen angeboten. 

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Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Das IQWiG ist ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das den Nutzen medizinischer Leistungen für den Patienten untersucht. Die Aufgaben des IQWiG sind gesetzlich festgehalten, das Institut wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) oder des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) tätig. Die Empfehlungen des IQWiG dienen dem G-BA als Grundlage im Entscheidungsprozess etwa über die Aufnahme bzw. Ablehnung von Leistungen in das Leistungsverzeichnis. Das IQWiG bewertet Operations- und Diagnoseverfahren, Arzneimittel sowie Behandlungsleitlinien und erarbeitet die Grundlagen für neue Disease-Management-Programme (DMP). Auf einer eigenen Website werden Patienteninformationen zu verschiedenen Themenfeldern angeboten (www.gesundheitsinformation.de).

Link zum IQWIG

Die Veröffentlichungen auf der Website des IQWIG sind nach „Publikationen des IQWIG“ und „Publikationen der Mitarbeiter“ sortiert. Such-Eingabefelder erlauben die Recherche nach Autor, Titel/Stichwort, nach bestimmten Quellen oder der Publikationsart.

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