Deutschland

Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)

Das DIMDI ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Das DIMDI setzt den gesetzlichen Auftrag um, ein datenbankgestütztes Informationssystem für die Bewertung der Wirksamkeit oder der Effektivität sowie der Kosten medizinischer Verfahren und Technologien zu führen. Das DIMDI vergibt HTA-Berichte, zu denen keine evidenzbasierten Aussagen mit Bezug auf Deutschland vorliegen, und stellt in seiner Datenbank deutschsprachige HTA zur Verfügung. Das DIMDI bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit der freien Themeneingabe über das Internet. Weiters kann in etwa 70 Datenbanken recherchiert werden.

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Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM), Fachgruppe für HTA

Das DNEbM setzt sich zum Ziel, Konzepte und Methoden der EbM in Praxis, Lehre und Forschung zu verbreiten und weiterzuentwickelt. Dem Fachbereich HTA des DNEbM gehören derzeit 124 Mitglieder an. Der Fachbeirat HTA hat u. a zum Ziel, einen Dialog zwischen HTA und EBM zu etablieren, den Austausch über Methodik, Dissemination und Implementierung von HTA zu fördern und eine HTA-Informations- und -Kommunikationsplattform auf der Website des Netzwerkes zu errichten.

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Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen. Er legt in Form von Richtlinien fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet werden. Weiters beschließt der G-BA Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens. Als Entscheidungsgrundlage in der Beschlussfassung werden u. a. HTA-Berichte herangezogen.

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Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Das IQWiG ist ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das den Nutzen medizinischer Leistungen für den Patienten untersucht. Die Aufgaben des IQWiG sind gesetzlich festgehalten, das Institut wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) oder des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) tätig. Die Empfehlungen des IQWiG dienen dem G-BA als Grundlage im Entscheidungsprozess etwa über die Aufnahme bzw. Ablehnung von Leistungen in das Leistungsverzeichnis. Das IQWiG bewertet Operations- und Diagnoseverfahren, Arzneimittel sowie Behandlungsleitlinien und erarbeitet die Grundlagen für neue Disease-Management-Programme (DMP). Auf einer eigenen Website werden Patienteninformationen zu verschiedenen Themenfeldern angeboten (www.gesundheitsinformation.de).

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Stand: 05 Oct 2010
 
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